Gut heimgekommen

Erst mal „danke“ für die vielen Nachfragen auf WhatsApp,ob ich gut zu Hause angekommen bin und obs mir gut geht!! Sehr lieb von euch!

2 Tage nach dem Vulkanausbruch war der Flughafen frei. Auf telefonische Anfrage bei der Fluglinie „Air China“ immer die gleiche Auskunft: Falls nichts mehr spektakuläes passiert,findet der Flug statt. Die philippinischen Behörden allerdings warnten jeden Tag aufs Neue und erwarten (auch heut noch!) einen neuen Ausbruch.Die Evakuierungen gehen weiter.Also sicher war gar nichts…..Zumal der einzige Weg nach Manila zum Flughafen nach der zweistündigen Fährfart von uns nach Batangas,dann mit dem Bus nur ca 10 km Luftlinie am Vulkan vorbeiführte. Ich muß dazu bemerken,daß offensichtlich nur ich diese Befürchtungen hatte.Obwohl nahe der Eruptionsstelle und dem Aschefeinstaub überall,trug kein Mensch eine Maske;ich fragte Kitty,die mich zu Flughafen begleitete,ob der Ausbruch irgendwie im Umgebungsgespräch eine Rolle spielte: nein,überhaupt nicht! Wie schon angesprochen,sind die Philippinos ziemlich gelassen bei Katastrophen jegliche Art.Es finden wohl zu viele statt ( im Schnitt 20 Taifune pro Jahr,häufig starke Überschwemmungen,Erdrutsche,Erdbeben…). Obwohl ich auch ziemlich angstfrei bin,muß ich mich immer wieder dran gewöhnen. Wie gesagt ging alles gut! Auch in Manila selbst lief so gut wie niemand mit Masken rum! Ich glaub,bei uns undenkbar!

Mir selbst gings leider die letzten Tage nicht so gut.Ich denke,wohl auf Grund der Aschebelastung hatte es so richtig mit einem üblen Bronchialinfekt erwischt,hatte etwas Temparatur und war mir bis zuletzt aus diesem Grund,nicht sicher,ob ich fliegen sollte.Ich pumpte mich mit Medikamenten voll und flog und alles ging ganz gut! Aber aus diesem Grund,und daß Frau Dr Gajda bereit war,etwas die Vertretung zu verlängern,bin ich erst ab Mittwoch in der Praxis.Es geht mir heut schon besser und nach drei Tage relativer Ruhe wirds sicher klappen,wie ich mich kenne!

Übrigens,wie ihr aus den noch den fogenden Berichten ersehen könnt,war alles sonst prima ,sehr abwechslungsreich und auch gelegentlich spannend.Bin aber auch gern wieder zu Hause …und bei euch;wirklich!

So,und jetzt werd ich auf jeden Fall -zumindest anfangen- den Bericht über meine Ambulanztätigkeit in dem Fischerdorf in der „Nachbarschaft“ abzufassen. Von dort hatte ich schon im Dezember über die Weihnachtsfeier an der Schule berichtet.

Dann bis gleich!

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