November 2016 Spendengelder an die Bergschulen der Mangyans auf Mindoro

 

Bevor ich auf die Spenden und deren Verwendung im letzten November eingehe will ich noch von einem Projekt berichten,in dem ich vergangenen Januar euer Geld angelegt hatte. Bei jedem Einsatz für die German Doctors kontrolliere ich an meinen freien Tagen einzelne unterstützte Projekte. Von andern laß ich mir von den Krankenschwestern berichten,welche regelmäßig an den Plätzen vorbeikommen.

Das im Folgenden unterstützte Projekt interessierte mich besonders,da ich übers ganze Jahr keine Rückmeldung hatte. Unser Ambulanztag dort fand am 6.Januar 2016 statt und ihr könnt dort im vorigen Blog nachlesen.

Das Dorf heißt MANSARING. Es liegt  malerisch auf einem ewig windigen Hochplateau in traumhafter Umgebung,wieder ein wenig am Ende der philippinischen Welt.Der Fahrweg hört auf und stürzt in mehreren steilen Pfaden zum Fluß hinab,der den Bergrücken eng gefangen hält. Am Anblick der Umgebung könnte man sich besaufen! Und ich hab mir fest vorgenommen-wenn irgend möglich- mal ein paar Tage mit Zelt,Gleitschirm und ein paar Freunden hier zu verbringen.Ein Traum.

Aber wie fast jedes Paradies hat auch dieses ein paar faule Stellen: Erstens gibt es keine Quelle dort oben.Dh jeder Tropfen Wasser muß vom Fluß hochgeschleppt werden; aber mit ein paar Kästen Bier bei der Anfahrt mit dem Motorrad läßt sich dieser Schwachpunkt (jedenfalls für uns) leicht überbrücken. Natürlich ist es für die Bewohner ungemein mühselig.In meinem Hinterkopf ist der Bau einer Pumpe irgendwann in der Zkunft.Mal sehen.                                                                                                                                                         Zweitens aber  ist diese exponierte Lage auch daran schuld,daß bei jedem stärkeren Sturm das Dorf erheblich mitgenommen wird. So geschehen beim Taifun Ende 2016 .Man muß wissen,daß jährlich im Schnitt 20 Taifune über die philippinischen Inseln gehen.Nur über die flächenmäßig großen wird in unsrer Presse berichtet.Die kleinen,oft relativ lokalen Taifune,welche oft über verheerende Wirkung verfügen, werden ,selbst auf den Philippinen, kaum wargenommen. Solch ein kleiner war Ende Dezember 2015 über Mindoro,genau über mein Einsatzgebiet gezogen; eben auch über MANSARING.

Auf Grund der ausgedehnten Schäden in der Umgebung (siehe meine Berichte vom Januar),war in dem kleinen Dorf erfahrungsgemäß noch lange keine staatliche Hilfe in Sicht. Noch vor der Ambulanz nahmen mein Staff und ich mit dem Dorfvorsteher zusammen eine Bestandsaufnahme vor,ermittelten den Bedarf und vor unsrer Abfahrt war der Grasflechter für die Dächer schon da,anbezahlt und versprach,innerhalb einer Woche für alle Dächer zu liefern. Holz war meistens aus der Umgebung vorhanden aber die teuren ,sonstigen Materalien,wie verschiedene Nägel,welch teuer sind, besorgte mein Fahrer… das alles ging ruckzuck.Ehrlich gesagt,es hat auch Spaß gemacht! Nur wollt ich jetzt wissen,ob auch alles fertiggestellt war und das Geld richtig verwendet wurde : Es wurde!

Ich allein hätte das Nest sicher nicht gefunden,geschweige die „Anreise“ organisieren können. Aber dank Catherine hat wieder alles prima geklappt.Über die finale Motorradanfahrt will ich aber lieber nicht berichten…

Im Folgenden versuch ich ein paar Bilder dranzuheften. Zuerst die Bilder meiner Anfahrt dorthin und die der Zerstörung in dem Dorf. Danach die Bilder nach der Restaurierung. Zum Schluß ein paar von der Umgebung.

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auf der Hinfahrt

auf der Hinfahrt

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die ganze Stimmung im Dorf war runter…sogar der Köter war nicht gut drauf..

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von einer andren Ansicht

von einer andren Ansicht

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Die reparierten Hütten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und jetzt noch ein paar Bilder von der Umgebung

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