1. Nachtrag zum Aufenthalt Philippinen Okt/Nov 2017

Dieses Mal war von Beginn an ein großes Durcheinander: 2 vorgesehene Besuche von Eingeborenendörfern fielen buchstäblich ins Wasser.Es ist nicht nur Taifunzeit;es regnet auch sehr viel in den Bergen. Dieses Wasser wird den Tälern zu immer mehr und macht sehr viele Wege und Furten unpassierbar; eben auch die zu den Bergschulen.

Eine Tour konnten wir durchziehen. Danach waren wir gezwungen,umzudisponieren: es wurden ein sehr interessanter Besuch von Vietnam  ( es liegt mit 2 1/2 Flugstunden und sehr billigen Flügen gerade mal „um die Ecke“) und eine abenteuerliche Heimreise.

Von meiner Tour zu den Eingeboren und zu den restlichen Aktivitäten später. Zunächst brennt mir die Abrechnung eures -und meines-Geld unter den Nägeln:

Hier erst mal ein „Vorgschmäckle“ zur Tour. Außerdem mach ich da eine besonders gute Figur … *grins*…                                                Zweistündiger Rumpelrückweg auf einem Wassebüffelkarren

-Doppelklick auf die Bilder vergrössern sie-

 

Wie ihr wißt liegt mein Hauptaugenmerk darauf, den kleinen Schülern in den Eingeborenendörfern Salay und Arigoy täglich eine zweite Mahlzeit zu verschaffen. Die laufen bis zu 2 x 2  Stunden aus den Bergen zur Schule und bekommen nur in der Schule täglich einen Teller Reis. Von zu Hause gibts nichts,weder Frühstück noch Abendessen. Ich hab mich selbst vor Ort davon überzeugt; siehe frühere Berichte!

Für Arigoy (ca 150 Schüler) und Salay (ca 350 Schüler) habt ihr dieses zusätzliche Essen für 1017 ganz finanziert. Bei meinem letzten Aufentlalt habt ihr das Essen für ganz 2018 bezahlt ,

Dieses Mal konnten wir das Essen für die für die größere Schule in Salay sichern:

Wir benötigten 6000 Pesos pro Monat  X 10 Monate (2 Monate sind Ferien) also zusammen : 60 000 Pes. ; umgerechnet: 1 800 €.

Die Mangyans (die dortigen Eingeborenenstämme) sind praktisch alle „katholisch“ allerdings vermischt mit einem hohen Anteil Naturreligion in ihren Bräuchen.                 Trotzdem wird natürlich überall Weihnacht gefeiert. Das sieht in den Dörfern so aus:   daß NICHTS passiert,außer ein paar Bildchen aufzuhängen.                                                             Geschenke gibts natürlich gar keine und allermeistens kann in den Familien nicht zusätzlich gegessen werden,weil nichts da ist!

Während bei uns geschlemmt wird,bis die Gürtelschnallen platzen!

Nach Rücksprache mit Lehrerinnen hatten wir uns entschlossen,die Weihnachtstage für die Familien der Schulkinder etwas freudiger zu gestalten: Jede Familie,welche Kinder auf der Schule hat bekommt einmalig vor Weihnachten  3kg Reis und 3 Büchsen Sardinen. In einer Büchse Sardinen sind ca 100 kleine Sardinen; etwas,was dort niemend je zu Gesicht,geschweige in den Mund bekommen hat!

Also im Vergleich:  bei uns Gänsebraten mit Knödel und Blaukraut (ich hab den Mund voller Spucke,beim der Vorstellung)  entspricht dort einem Teller mehr Reis und ein paar untergemischte Sardinen…

ARIGOY:  150 Familien; pro Familie 3kg Reis und 3 Büchsen Sardinen (eine kostet 15Pes). Dies sind 9 Säcke Reis zu je 2000 Pes sind zusammen 18 000Pes                                              dazu 300 Büchsen Sardinen zu je 15 Pes sind zusammen 4500 Pes.

Wie auch letztes Jahr veranstalten wir in Arigoy ein kleines Schulweihnachsfest (siehe früheren Bericht); Kosten: 5000 Pes.                                                                                             Gesambedarf für Arigoy : 550 €

SALAY:  200 Familien; Reis und Sardinen entsprechend Arigoy; sind zusammen               30 000 Pes ,entsprechen 600 €

BEGNAY  Das ist das Dorf, hoch im Gebirge,ohne Schule und nur ein Hilfslehrer unterrichtet. Die abenteuerliche Tour dorthin hatte ich im letzten Bericht beschrieben. Falls es finanziell möglich ist,wollen wir dorthin immer wieder etwas geben. Dieses Mal hats,dank eurer Großzügigkeit geklappt.                                                                                        24 Familien,Reis und Sardinen entsprechend  Arigoy sind zusammen 7000Pes dh 140€.

SIDO Das ist das Dorf, welches ich jetzt im Oktober besucht hatte. 50 Familien; Reis und Sardinen entsprechend Arigoy.                                                                                                        Dazu,kamen in diesem Fall -auf Anregung von Kitty,die ja jedes Mangyandorf und die Menschen dort kennt- noch Hygieneartikel und Süßigkeiten für die Kinder.  Gesamt:       440 €. Der Bericht über diese Tour werd ich wohl noch am Wochenende schreiben.

Ich hatte im letzten Bericht ein Mangyankleinkind erwähnt,welches an Leukämie erkrankt ist und bei der die Familie einen großen Teil der Therapie selbst tragen muß .Sie besitzen nichts und müssen sich alles borgen… Schon im Oktober hatte ich dafür Geld gegeben. So auch diesmal 150€. Alles für Medikamente und Laborwerte. Ich hab noch ein Bild von Mutter und Kind,mit der Rechnung in der Hand. Später,ich muß es noch hochladen.

Gesamtausgaben: 3080€

Einnahmen: Bei meinem Vortragsabend waren 995€ gespendet worden (!!!),dazu kamen noch ca 300€ die nächsten Tage dazu; dazu noch Geld aus den Spenden von Kunden eines hiesigen Bioladens und schließlich noch ein größerer Geldbetrag einer Spenderin aus einem Hausverkauf.                                                                                                                                Nachdem ich noch einenBetrag draufgelegt hatte,konnte alles bezahlt werden!

Nochmals ganz herzlichen Dank für eure Unterstützung!!! Peter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1 Antwort zu 1. Nachtrag zum Aufenthalt Philippinen Okt/Nov 2017

  1. A.Lehmann sagt:

    ich freue mich ,daß es ihnen soweit gut geht.
    welchen unterschied gibt es zwischen den phil. und vietnam?
    ich hoffe es beruhigt ihre unstete seele wenn sie sehen wieviel Gutes sie tun .

    danke für ihre beiträge .so kann man ein kapieren wie gut es uns geht.

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