16.06.2011 Teil II

Mir ist ein Projekt in die Hände gefallen bei dem ich
ein Teil des Geldes sicher gut anlegen kann:

An einem der ersten Wochenenden waren Marlies und ich 6 Std Zugfahrt unterwegs zu den besten Teeplantagen Banglas (…und der Welt natürlich…)und zum Lowacherra Nationalpark ( ich erwähn den Namen nur, weil er mir so schön schottisch klingt-muß mal meine Schwiegertochter fragen); mit Guide natürlich.

Erstere:
na ja, wie eben so Plantagen aussehen; schöne Gegend, Pflückerinnen von vorn und von hinten, die geschuftet haben wie die Tiere…

Zum Nationalpark:
3 Sunden Wanderung im Urwald, Riesenspinnen en masse, Affenhordengekreische und keinen gesehen; am beeindruckensten waren die Blutegel, welche sich still und heimlich unter der Hose bis zum Anschlag vorgearbeitet hatten, unbemerkt beim Beine über- einanderschlagen platzten, und noch nach dem Heimkommen nach Mitternacht Überlebensqualitäten zeigten…Mistviecher!!! Mein Bedarf an Urwald hier ist gedeckt!
Aber: In diesem Schutzgebiet existieren „Local tribes“ Dörfer; Dorfgemeischaften,
welche nur mit Einverständnis des Dorfchiefs besucht werden dürfen, Gemeinschaften -chinesischer Einschlag-, welche für sich leben wollen. Sie leben u.a. vom Betelnußanbau. Betler kauen hier die „niedrigen Schichten“, also 90%, enthält anregende Substanzen, hat aber auch Alkoholwirkung und unterdrückt das Hungergefühl. In diesem Dorf ist der Dorflehrer ein Freund unsres jungen, sehr engagierten Guides. Der zeigte uns seine Schule:ein e graue,unfreundliche Bude; einziges Mobiliar ein Stuhl für den Lehrer, zwei Tatzenstöcke und eine Tafel. Die Kinder hocken dort auf dem Boden.

Mitte Ronnie links Chief

Kurze Information, wieviel eine Ausrüstung der Schule mit Tischen und Bänken kosten könnte, Besprechung beim „Chief“-ohne den gar nichts geht-,
der hoch erfreut war,  zurück nach Srimungal, unserem Ausgangsort, dort Kostenvoranschlag beim Schreiner (Ronnie, ohne mich, sonst wärs 5fach teurer geworden…), Anzahlung, auf die Bank, Geld abgehoben und bei Ronnie abgegeben, der alles weitere überwacht hat und in der Nacht, nach 8 Sunden Fahrt mit gutem Gefühl zu Hause…Meine einzige Vorbedingung war, daß die Dorfgemeinschaft vor der Bestuhlung das Schulzimmer selbst streichen mußte, in Eigenleistung („sauteure“ Farbe durch mich bezahlt). 10 Tage später kam die Vollzugsmeldung!!! Dankesmail des Chiefs mit Bildern…(mein Sohn wird versuchen diese Mail dranzuhängen), es hat alles geklappt. Gesamtkosten: ca 140 EUR!!!

So, heute nun, amFreitag (hier Sonntag) den wohl 18.6. sind Anne und ich wieder hergefahren, mit dem Bus -der Busfahrer ist nicht nur ein Kleinkrimineller, sondern ein freilaufender potentieller Massenmörder…- und werden uns die Sache morgen selbst ansehen; haben natürlich dabei ein paar andre Projekte im Kopf!
Guts Nächtle! Peter

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